Unsere begann mit einem Kommentar auf Instagram. Ich kommentierte einen Beitrag, Sapna sah ihn und schrieb mir. Eine kurze Frage, ein kurzer Austausch. Mehr brauchte es am Anfang nicht.
Wir verabredeten uns zu einem Telefonat. Ich weiß heute nicht mehr jedes Detail dieses ersten Gesprächs, aber ich weiß noch, dass es sich stimmig anfühlte. Wir verstanden uns, blieben in Kontakt und trafen uns irgendwann persönlich in München. Aus einem digitalen Kennenlernen wurde mit der Zeit eine echte Freundschaft.
Nicht als Thema, sondern als stiller gemeinsamer Ausgangspunkt. Viel wichtiger ist das, was daraus entstanden ist: Vertrauen, Austausch und eine Verbindung, die heute ganz selbstverständlich da ist.
Bei unserem letzten Treffen entstand eine Idee, die sich sofort richtig anfühlte: gemeinsam nach Indien zu reisen. Für mich ist diese Reise nicht nur persönlich, sondern auch inhaltlich wichtig – im Rahmen meiner Projekte mit dem L.U.C.Y. Hilfswerk und für neue, authentische Bilder für unsere Homepage sowie meine persönliche Website.
Ich fliege von Stuttgart, Sapna von Berlin. Wir treffen uns in Mumbai. Von dort führt uns unsere Route weiter nach Guwahati, anschließend mit dem Auto nach Bakula in Assam, zurück nach Guwahati und danach in den Süden Indiens: Chennai, Mahabalipuram und Pondicherry. Auroville steht schon lange auf meiner persönlichen Wunschliste.
Diese Reise ist für mich ein bewusstes Unterwegssein und ein kleines Abenteuer, wie jede Indienreise.
Zeit für Begegnungen, für Beobachtungen, für neue Perspektiven. Wir bewegen uns zwischen zwei Kulturen, zwischen Vertrautem und Neuem – und jede von uns nimmt Indien auf ihre ganz eigene Weise wahr.
Ich gehe ohne Erwartungen, aber mit Offenheit. Und mit großer Vorfreude auf alles, was sich zeigen wird.
Love & Namaste
Nadine